Laden

Treten Sie ein.

Entdecken Sie in den Vitrinen meine eigene Kollektion und bei wechselnden Ausstellungen spannende Schmuckideen anderer Designer/innen. Gleich neben dem Verkaufsraum liegt unsere Werkstatt, in der Sie uns gerne bei der Arbeit über die Schulter schauen dürfen. Ausgesucht schöne Stücke zum Verlieben finden Sie außerdem in unserem neuen Trauring-Atelier.

Werkstatt

Als Gold- und Silberschmiedemeister biete ich auch Umarbeitungen (z.B. von Erbstücken), Reparaturen (z.B. Perlenknoten), Schmuckschätzungen, Goldankauf und Neugestaltungen von Schmuckstücken nach Ihren Wünschen an.

Historie

2010

Laszlo Lepeda übernimmt die Galerie & Werkstatt von der Schmuckdesignerin Gudrun Seyfert.

1982

Gudrun Seyfert und die Keramikerin Katharina Hofmann eröffnen ihre Werkstätten mit Verkaufsraum in der Hasenbergstraße 38B.

1970

Der Turmuhrmacher Eugen Eisenhart arbeitet bis 1970 viele Jahre im Erdgeschoss der Hasenbergstraße 38B – und lagert seine ellenlangen Uhrzeiger im Hausgang. Noch heute sind in der kleinen Goldschmiedewerkstatt im Hinterhof Ziffernblätter und riesige Zahnräder zu sehen.

1944

Bei einem Luftangriff im Zweiten Weltkrieg detoniert mitten auf den Platz vor der Hasenbergstraße 38 eine Minenbombe. Die Schaufensterscheiben des Lebensmittelladens der Familie Härther – rechts neben der heutigen Galerie & Werkstatt gelegen – zerspringen. Brandbomben lassen das Dach des Hauses in Flammen aufgehen. Das übrige Gebäude bleibt allerdings weitgehend unbeschädigt. „Meine Mutter und ich haben eine zeitlang im Hof verkauft“, erinnert sich Heinz Härther, der später in den Räumen neben dem mütterlichen Betrieb ein Toto-Lotto-Geschäft betrieben hat.

1934

Heinz Härthers Mutter richtet ein Lebensmittelgeschäft in der Hasenbergstraße 38A ein. Damals wurde das Bier noch mit dem Pferdewagen angeliefert. „Die Kutscher kamen immer noch auf ein Vesper in den Laden“, sagt Heinz Härther. Und Kinder spielten in der Hasenbergstraße Fußball – Autos gab es im heute so zugeparkten Westen kaum welche. Noch gut erinnert sich Härther an die früheren Ladenbesitzer der Hasenbergstraße 38B. Wie etwa an den Friseur Stöhr, der sich mit einem Schuhmacher die Räume teilte. An den Geldbriefträger, der hier gewohnt hat. Oder an den Kohlenhändler, der ein Haus weiter Briketts verkaufte und an die Mosterei, in der heute „Stadtrad“ alles rund ums Fahrrad anbietet.

1888

Das große Backsteinhaus in der Hasenbergstraße 38 wird bezugsfertig. Wo sich heute die Galerie & Werkstatt befindet, schließt Pauline Dick anno 1890 ihr Weißwarengeschäft auf. Im Schaufenster drapiert sie Bettwäsche und Tischtücher, schwere Stoffe aus gebleichtem Leinen. Wenig später klingelt das Glöckchen an der Türe – die erste Kundin betritt den Laden.

Scherengeklapper ist 1893 im Erdgeschoss zu hören: Der Friseur Joseph Duffner hat die Räume übernommen. Nach einiger Zeit zieht Ernst Wittschirk ein, ebenfalls der schneidenden Zunft angehörig, der sich das Ladengeschäft erst mit einem Uhrmacher, dann – im Jahr 1902 – mit Antonie Krummenacker, einer Kolonialwarenhändlerin teilt.

Gipser, Schriftsetzer, Buchbinder, Privatiers, Bierbrauer, die Witwe eines Tagelöhners, Küfer, Bildhauer: Wer in das „Adreß- und Geschäfts-Handbuch der Kgl. Haupt- und Residenz-Stadt Stuttgart“ des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts schaut, findet eine lange Liste von Hausbewohnern und Ladenbesitzern.

Vieles hat sich seitdem verändert. Doch der Charme des Westens, in dem Leben und Handel in hübschen Altbauten blüht, ist geblieben.